KAB-Diözesanverband Limburg e. V.

Wir freuen uns, dass Sie den Weg zu uns gefunden haben.

Herzlich Willkommen auf unseren Internet-Seiten!

Wir freuen uns über die Möglichkeit, Ihnen hier unsere Bewegung für soziale Gerechtigkeit näher vorzustellen und Sie mit den Grundsätzen und unserer Arbeit und unseren Zielen vertraut zu machen.

Hier erfahren Sie alles wissenswerte über den Diözesanverband Limburg, den Bezirk Limburg, sowie den Bezirk Rhein-Main.

Gerne stehen wir Ihnen für weitere Informationen zur Verfügung. Sie lesen im Folgenden unsere aktuellsten politischen Forderungen und Engagements. Werden und seien Sie gerne unser Mitglied!


KAB Diözesanverband Limburg gegen Anti–Islam–Kurs der AfD

KAB Diözesanverband Limburg

gegen Anti-Islam-Kurs der AfD

 

Die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB), Diözesanverband Limburg, wirft der rechtskonservativen AfD vor, sie beabsichtige mit ihrem Islam-feindlichen Kurs eine Spaltung der Gesellschaft. Teilweise stelle die Partei die Religionsfreiheit zur Diskussion, sagte der Vorstand der KAB.

Es sei mit der christlichen Ausrichtung der Gesellschaft unvereinbar, wenn gegen gesellschaftliche Gruppen Stimmung gemacht werde, so der Diözesanausschuss der KAB Limburg in einer Resolution vom 2.6.2016.
Die AfD hatte bei ihrem Bundesparteitag vor einigen Tagen in ihrem Grundsatzprogramm einen strikten Anti-Islam-Kurs festgelegt.
Im AfD – Programm heißt es „Der Islam gehört nicht zu Deutschland.“ Minarette und islamische Gebetsrufe werden abgelehnt. Außerdem setzt sich die AfD für ein Verbot der Ganzkörperschleier und der Gesichtsschleier in der Öffentlichkeit und im öffentlichen Dienst ein. Islamische Organisationen sollten keinen Körperschaftsstatus öffentlichen Rechts bekommen.

Die KAB werde gemeinsam mit anderen „klare Kante“ gegen jede Form von Fundamentalismus zeigen, kündigte der Diözesanverband an. Die Aussagen der AfD hätten keinen dauerhaften Bestand, wenn die Menschen sich in persönlichen Begegnungen und im Zusammenleben besser kennenlernten.

„Was wir auf gar keinen Fall akzeptieren, ist Hetze gegen Menschen“, so der christliche Sozialverband, „erst recht nicht, wenn diese sich in Gewalttaten zeigt.“

Weiter kritisierte die KAB, dass die AfD sich nicht zu der stetig steigenden Zahl von fremdenfeindlichen Angriffen in Deutschland geäußert hat. „Dazu haben wir ein klares Wort der AfD vermisst. Hier hätte sich der Parteitag der AfD deutlich positionieren müssen“, mahnt die KAB an.


KAB Diözesanverband Limburg zum "Tag der Arbeit"

Aufruf zum 1. Mai

Arbeit muss menschenwürdig sein!

Menschenwürdige Arbeit ist die Grundlage einer guten Wirtschaft und einer solidarischen Gesellschaft. Für die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB), Diözesanverband Limburg, ist dies die zentrale Aussage ihres Aufrufs zum 1. Mai. Dies gelte für alle Formen menschlicher Arbeit, ob in einer stärkeren gesellschaftlichen Anerkennung der Ehrenamtsarbeit oder einer fairen Bezahlung in der Erwerbsarbeit. Deshalb müsse neben einer Anhebung des Mindestlohns auf 12,50 Euro pro Stunde auch das Prinzip gleicher Lohn für gleiche Arbeit eingeführt werden. Trotz guter wirtschaftlicher Lage müssten deutsche Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit einem Mindestlohn auskommen, der unterhalb der Armutsgrenze liegt.

Deshalb fordert die KAB:

Menschenwürdige Arbeit
braucht gerechte Löhne!

Gut Wirtschaften stellt den Menschen und seine Bedürfnisse in den Vordergrund. Gute menschenwürdiger Arbeit zeichnet sich auch durch Selbstbestimmung und Zeitsouveränität aus. Der arbeitsfreie Sonntag muss wieder bundesweit geregelt werden, damit er wieder zum kulturellen, sozialen und gesellschaftlichen Zusammenhalt durch gemeinsame Zeit beitragen kann. Sonntagsschutz ist Freiheits- und Gesundheitsschutz! 

 

Zeitsouveränität ist Bestandteil menschenwürdiger Arbeit

 

Wirtschaft, Politik und Gesellschaft müssen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf stärken. Alle Formen der Arbeit müssen fair zwischen Frauen und Männern geteilt werden. Deshalb setzt sich die KAB Deutschlands dafür ein, eine 30-Stunden-Woche zu erreichen. Wir fordern, gesetzliche Rahmenbedingungen zu schaffen, die eine Begrenzung der Arbeitszeit wirksam verfolgen und die Arbeitsteilung zwischen Frauen und Männern deutlich verbessern.

Menschenwürdige Arbeit braucht Sicherheit!

Schluss mit Werkverträgen und prekären Arbeitsverhältnissen! Die KAB Deutschlands fordert die Bundesregierung auf, die bisherigen Gesetzesvorschläge zur Leiharbeit und Werk-verträgen und die Vereinbarungen im Koalitionsvertrag endlich umzusetzen, damit soziale Sicherheit und betriebliche Mitbestimmung für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erreicht werden.


Falsche Rentenpolitik schickt Arbeitnehmer in die Altersarmut

Quellenangabe Matthias Rabbe www.kab.de

KAB: Falsche Rentenpolitik schickt Arbeitnehmer in die Altersarmut

 
Frankfurt/Limburg. "Die Bundesregierung lässt die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sehenden Auges in die Altersarmut laufen!". Dies betont der Diözesanvorsitzende der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) im Bistum Limburg, Thomas Diekmann. Der Vorsitzende des katholischen Sozialverbandes verweist auf die aktuelle Studie zur Altersarmut und fordert eine grundlegende Reform der Alterssicherung und eine solidarische Säule in der Rentenversicherung.

 

Schlechte Stellschraubenpolitik

In einer aktuellen Studie wird davon ausgegangen, dass ab dem Jahr 2030 jedem zweite Rentenbezieher Altersarmut drohe. Betroffen werden vor allem Frauen sein und Beschäftigte im Einzelhandel und Gastgewerbe sowie Teilzeitbeschäftigte, Solo-Selbstständige und Mini-Jobber. "Für Million Rentnerinnen und Rentner werde dies bedeuten, dass sie trotz lebenslanger Arbeit von staatlichen Almosen abhängig sein werden", so Diekmann. Konkret werden ab 2030 von den heute 53,7 Millionen Beschäftigten etwa 25,1 Millionen von Altersarmut bedroht sein.

Diekmann fordert ein Ende der Stellschraubenpolitik, die immer mehr Menschen in die Armut treibe und die Spaltung der Gesellschaft vertiefe. Riester- und Rürup-Rente haben zur Privatisierung und Entsolidarisierung der Alterssicherung sowie zur Belastung des Faktors Erwerbsarbeit beigetragen ohne das eigentliche Problem der Altersarmut zu beseitigen.

"Wir brauchen mehr Solidarität in der gesetzlichen Alterssicherung und eine Sockelrente, wie es das Modell der katholischen Verbände seit Jahrzehnten fordert", fordert der KAB-Diözesanvorsitzende.

Nullnummer Lebensleistungsrente

Kritik äußert die KAB im Bistum Limburg an den Koalitionsplänen zur Lebensleistungsrente. "Die derzeit diskutierte Lebensleistungsrente ist eine Nullnummer in Sachen Armut im Alter und erreicht gerade jene nicht, die von Altersarmut betroffen sind", so Diekmann. Dagegen setzte das Sockel-Modell der katholischen Verbände auf die Einbeziehung aller Erwerbstätigen in die gesetzliche Rentenversicherung und die Stärkung des solidarischen Ausgleichs. Durch den Aufbau einer Sockelrente für alle soll die Existenz im Alter gesichert und Altersarmut verhindert werden.
Die Rentenversicherung muss zu einer Erwerbstätigenversicherung ausgebaut werden, in die alle Erwerbstätigen auch Selbständige und Beamte einzahlen, fordert die KAB Deutschlands, Kolpingwerk Deutschland, Katholische Frauengemeinschaft (kfd), Familienbund der Katholiken (FDK) und die Katholische Landvolkbewegung Deutschland (KLB).

 

Beiliegendes Foto: Matthias Rabbe/ www.kab.de


"Frauenarbeit ist gleich viel wert!"

Foto: www.kab.de

KAB: „Frauenarbeit ist gleich viel wert!“

Limburg. Die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB), Diözesanverband Limburg, mahnt anlässlich des Equal pay days am 19. März an, dass das am 1. Januar in Kraft getretene Gesetz zur Teilhabe von Frauen und Männern in Führungspositionen nicht darüber hinwegtäuschen darf, dass Frauenarbeit in Deutschland aufgrund der schlechteren Bezahlung diskriminiert wird. Der christliche Sozialverband bezeichnet es als Skandal, dass der Wert der Frauenarbeit in Deutschland strukturell nicht die gleiche Anerkennung erfahre wie die Arbeit der Männer. Immer noch verdienten Frauen fast 22 Prozent weniger als Männer, immer noch müssten Frauen knapp drei Monate länger arbeiten, um das durchschnittliche Jahreseinkommen der Männer zu erzielen. Damit sei die Entgeltlücke nahezu konstant geblieben und größer als in den meisten europäischen Ländern. Trotz bester Wirtschaftsleistung liege Deutschland beim Gender-Pay an drittletzter Stelle in Europa. Die KAB fordert daher die verbindliche Umsetzung des Grundsatzes: "Gleicher Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit". Die KAB drängt daher die Bundesregierung, das angekündigte Gesetz für mehr Entgeltgleichheit und Transparenz endlich vorzulegen. Der Grundsatz „gleicher Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit“ muss verbindlich durchgesetzt werden. Daher fordert die KAB ein Entgeltgleichheitsgesetz, das eine Überprüfung aller Entgeltregelungen auf Entgeltdiskriminierungen und eine umfangreiche Auskunftspflicht für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vorsieht. Ebenso brauchen wir wirksame Sanktionen für den Fall, dass der Pflicht nach Überprüfung und Beseitigung von Diskriminierungen nicht nachgekommen wird. Klare Absage an Mindestlohnaufweichung Eine deutliche Absage erteilt der KAB Diözesanverband Limburg, dem Versuch von Wirtschaft und Politik, den Mindestlohn aufzuweichen und weitere Ausnahmen zuzulassen. Besonders Frauen im Niedriglohnbereich hätten von der Einführung des Mindestlohns profitiert. Damit die soziale und geschlechtsspezifische Schere beim Arbeitslohn weiter geschlossen werde, bräuchten wir noch in diesem Jahr einen Mindestlohn von zehn Euro. Frauenberufe wie Pflege oder Erziehung seien zwar angesichts der gesellschaftlichen Entwicklung Zukunftsberufe, doch würden sie weiterhin tariflich schlecht bezahlt werden. Die KAB ruft daher zum Equal pay day (19.3.) die Frauen auf, sich stärker in Gewerkschaften und Arbeitnehmerverbänden zu organisieren, um ihre berechtigten Forderungen durchzusetzen. "Nur gemeinsam können wir Frauen uns den halben Himmel erkämpfen!".

Weitere Informationen: www.kab.de/nc/presse/news-uebersicht/detailansicht/article/frauenarbeit-ist-gleich-viel-wert/ - - "KAB Deutschlands zum Equal pay day"

_______________________________________________________________


ACA fordert die Rückkehr zur paritätischen Finanzierung der Gesetzlichen Krankenversicherung

Mainz. Die Landesdelegiertenversammlung der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Arbeitnehmer (ACA) Rheinland-Pfalz, getragen von den christlichen Sozialverbänden Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) und Kolping fordert den Gesetzgeber auf noch in dieser Legislaturperiode zur vollen Parität der Beitragsfinanzierung in der Gesetzlichen Krankenversicherung zurückzukehren.

Der zu gleichen Teilen von Arbeitgebern und Arbeitnehmern getragene Beitrag zur Krankenversicherung gehöre zu den Grundprinzipien der Sozialversicherung, erklärte Martin Plail, der Landesvorsitzende der ACA. Dies entspräche dem Solidargedanken in der Gesundheitsfürsorge, da beide Seiten davon in gleichem Maße profitieren.

Die Delegierten kritisieren, dass seit dem 1. Jan. 2015 die Mitglieder der gesetzlichen Krankenkassen einen möglichen, von den jeweiligen Krankenkassen festgesetzten Zusatzbeitrag von durchschnittlich 1,1%, teilweise auch höher, alleine tragen sollen. Deshalb appellieren die Vertreter aus den Sozialverbänden, an die Regierungsparteien Union und SPD den Mut zu haben, den ab Juli 2005 für die Arbeitgeber eingefrorenen Krankenkassenbeitrag, rückgängig zu machen.

Die ACA-Vertreter befürchten mittelfristig eine Kostensteigerung für die Umsetzung bereits beschlossener Gesetze und damit, wenn sich nichts ändert, einen Anstieg der Krankenkassenbeiträge der ArbeitnehmerInnen und RentnerInnen auf rund zwei vom Hundert des Bruttolohns. Es sei mit den Grundprinzipien der Gesetzlichen Krankenversicherung nicht vereinbar, dass ArbeitnehmerInnen und RentnerInnen Innovationen und Reformen im Gesundheitswesen alleine finanzieren.

Die ACA in Rheinland-Pfalz, vertritt die Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern auf der Basis der christlichen Sozialethik. Weitere Informationen zur ACA sind im Internet unter www.aca.rheinland-pfalz.de zu finden.

Sagen Sie der Politik wo's lang geht: Die Aktionspostkarte an Bundesgesundheitsminister Gröhe zum Ausdrucken:  http://kab-limburg.de/fileadmin/documents/Downloads/www.kab-limburg.de_Paritaet_in_der_GKV.jpg 


Der Sonntag ist „in“

 

Der Sonntag ist „in“

 KAB tritt für Schutz des Kulturgutes ein

 Limburg. Die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) im Bistum Limburg macht anlässlich des Internationalen Tags des arbeitsfreien Sonntags am 3. März darauf aufmerksam, dass ein Kulturgut bedroht ist.

 

Das Datum (3. März) geht zurück auf ein Dekret Kaiser Konstantins im Jahre 321, mit dem dieser den „Sonnentag“ zu geschützten Ruhetag erklärte. Die „Allianz für den freien Sonntag“, die neben der katholischen Betriebsseelsorge, dem Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt (kda) und der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi auch maßgeblich von der Katholischen Arbeitnehmer- Bewegung (KAB) mitgetragen und –gestaltet wird, möchte auch in diesem Jahr wieder auf die Bedeutung des Sonntages als Tag der Auferstehung Christi, als „Tag des Herrn“ und als gesamtgesellschaftlichen Ruhetag hinweisen.

Jeder Mensch braucht eine Zeit des Durchatmens, des Ausruhens und Entspannens. Eine Zeit für Gott, für den Gottesdienst, für die Familie, für die Gemeinschaft und für sich selbst. Die zunehmende Zahl psychischer Erkrankungen zeigt diese Notwendigkeit auf.

Das Thema „Burn-out“ ist heute vielfach in aller Munde. Alle Weltreligionen haben schon in ihrer Entstehungszeit den Wert eines solchen freien Tages erkannt und zum Grundwert erklärt, um einer „Rund-um-die-Uhr-Gesellschaft“ entgegenzuwirken. „Der Mensch ist keine Maschine, kein Perpetuum mobile.“, so die KAB, „Körper, Geist und Seele müssen auch einmal durchbaumeln dürfen“.

Weitere Informationen und Anregungen sind zum Beispiel unter www.sonntagsallianz-hessen.de zu finden.



Back to Top