KAB-Diözesanverband Limburg e. V.

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Wir freuen uns über die Möglichkeit, Ihnen hier unsere Bewegung für soziale Gerechtigkeit näher vorzustellen und Sie mit den Grundsätzen und unserer Arbeit und unseren Zielen vertraut zu machen.

Hier erfahren Sie alles wissenswerte über den Diözesanverband Limburg, den Bezirk Limburg, sowie den Bezirk Rhein-Main.

Gerne stehen wir Ihnen für weitere Informationen zur Verfügung. Sie lesen im Folgenden unsere aktuellsten politischen Forderungen und Engagements. Werden und seien Sie gerne unser Mitglied!


Unser Aktions- und Bildungsprogramm 2019 ab sofort erhältlich

Das Aktions- und Bildungsprogramm als Download: http://aca-rheinland-pfalz.de/data/documents/KAB-2019-final.pdf?fbclid=IwAR3MENWq8Y8Lhyyq1UyT5GYaXDfOfyxj3B                    DrADDSg4gjYCMkUKNuwmQT0jA

Jahresprogramm der KAB: „Arbeit 4.0 – Menschenwürde sichern“

Limburg/ Region. Ein mit zahlreichen Höhepunkten reich bestücktes Aktions- und Bildungsprogramm für das Jahr 2019 kann der Diözesanverband der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) Limburg seinen Mitgliedern und allen weiteren Interessierten bieten. Der Themenschwerpunkt lautet "Arbeit 4.0 – Menschenwürde sichern" und steht im internationalen Kontext. Eine Programmbroschüre ist kostenlos erhältlich.

„Die Vorfreude ist groß und für Jede/*n ist etwas dabei“, zeigt sich KAB-Diözesansekretär Martin Mohr (Limburg) hochzufrieden: „Für Familien mit Kindern gibt es gleich zu Jahresbeginn vom 7.bis 11. Januar eine Freizeit in Günne am Möhnesee, veranstaltet von den KAB-Ortsvereinen Niederbrechen, Villmar und Lindenholzhausen“, so Mohr. „Zu einer herrlichen Fahrt an den Lago Maggiore geht es vom 25. bis 30. Juni unter der Leitung des Bezirksvorsitzenden der KAB Limburg, Winfried Oster“, zählt Diözesansekretär Mohr weiter auf. „Vom 28. September bis 5. Oktober findet eine weitere Familienfreizeit an der toskanischen Mittelmeerküste statt, von Jean-François Ameloot (KAB Bezirksverband Rhein-Main) und Martin Mohr (KAB-Diözesansekretär) geleitet“, so Mohr weiter, „und vom 4. bis 6. November bietet die geistliche Begleiterin des KAB-Bezirksverbandes Limburg, Karin Seck, Besinnungstage mit Bruder Stefan Federbusch im Exerzitienhaus Hofheim an“.

„Das Zweijahresschwerpunktthema der KAB für 2018/19 steht unter dem Motto "Arbeit 4.0 – Menschenwürde sichern", erläutert Thomas Diekmann (Hochheim), Diözesanvorsitzender der KAB Limburg. „Hierbei stellt die KAB die Weichen für eine intensive Auseinandersetzung mit den Herausforderungen der Digitalisierung auf die Arbeitswelt und auf die wirtschaftlichen Herrschaftsstrukturen“, so Diekmann weiter. „Daher bietet unsere „Arbeitnehmerkirche“ am 9. Februar einen Impulstag in Frankfurt-Griesheim an, der die Chancen und Risiken der Digitalisierung in der Arbeitswelt und für die Menschenwürde thematisiert“, so Diekmann.

„Das gesamte Aktions- und Bildungsprogramm ist mit sehr vielen verschiedenen ansprechenden Bildungs-, Aktions-, Freizeit-, Ausflugsangeboten von KAB-Ortsvereinen zwischen dem Westerwald, dem Lahntal, dem Taunus und dem Rhein-Main-Gebiet gefüllt, an denen man auch als Nichtmitglied gerne teilnehmen kann“, lädt KAB-Sekretär Mohr ausdrücklich ein.

Am 26.Mai führt der KAB-Bezirksverband Limburg unter der Leitung von Winfried Oster eine Buswallfahrt zur Liebfrauenkirche nach Westerburg mit anschließender Einkehr im Dorfgemeinschaftshaus Girkenroth durch. Ein weiteres Highlight ist die KAB-Diözesanwallfahrt am 21. September mit Diözesanpräses Pfr. Walter Henkes (Mengerskirchen) zum Kloster Marienthal in den Rheingau. Allgemein bekannt ist die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) aber nicht zuletzt auch durch ihr solides und hoch kompetentes Netzwerk an Beratungsangeboten im Arbeits- und Sozialrecht sowie der Sozialberatung. Mehrere „Erstberater*innen“ der KAB geben kostenlos und auch für Nichtmitglieder Rat und Hilfe in Fragen unter anderem rund um Kündigungsschutz, Hartz IV und Arbeitslosigkeit, Rechte und Pflichten aus dem Arbeitsvertrag, Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung. „Sollte dann Rechtshilfe oder Vertretung vor dem Arbeits- und Sozialgericht erforderlich werden, dann können dies unsere Mitglieder kostenlos in Anspruch nehmen“, ergänzt KAB-Sekretär Martin Mohr, der auch offizieller Rechtsschutzsekretär der KAB ist und die Rechtsvertretung für die Mitglieder durchführt. „Übrigens, auch für kirchliche Mitarbeiter*innen steht unser Angebot des Rechtsschutzes im Arbeits- und Sozialrecht zur Verfügung“, verdeutlicht Mohr. Mehrere Versichertenberater*innen der Deutschen Rentenversicherung (DRV) sind im Auftrag der KAB aktiv, die diese Ämter als Mitgliedsverband der Arbeitsgemeinschaft christlicher Arbeitnehmerorganisationen (ACA) durch die Sozialwahlen legitimiert hat.

„Das Jahr 2019 ist aber auch deshalb ein besonderes Jahr, weil wir das 40jährige Jubiläum der Partnerschaft des KAB-Diözesanverbandes Limburg mit der KAB in Brasilien feiern“, gibt Christian Vollbrecht (Kronberg), Leiter des Arbeitskreises „Internationale Solidarität“ des KAB-Diözesanverbandes Limburg bekannt. „Daher reist eine Delegation der KAB aus dem gesamten Diözesanverband der KAB im April nach Brasilien“, so Vollbrecht weiter, „um das beiderseitige Lernen, die Solidarität, den Austausch und die Unterstützung, die vom KAB-Weltnotwerk begleitet wird, zu stärken“. Der Bezirkstag der KAB Rhein-Main am 16. November wird gemeinsam mit dem „Weltnotwerkforum“ im Gewerkschaftshaus Frankfurt durchgeführt, das unter dem Motto „Digital-national“ stattfindet und die Digitalisierung in den Partnerbewegung der KAB in der Einen Welt thematisiert.

Eine kostenloses Programmbroschüre sowie Infos und Anmeldung zu diesen und weiteren Veranstaltungen, die übrigens auch für Nicht-KAB-Mitglieder offen sind, kann man im KAB-Sekretariat Tel. 06431/997421, Email kab@bistumlimburg.de anfordern sowie im Internet als Download auf www.kab-limburg.de oder auf Facebook www.facebook.com/KABLimburg erhalten.


„Ein Beitrag zur Gerechtigkeit in unserer Gesellschaft“

Seniorenbeauftragter der KAB begrüßt Einführung des Seniorentickets

Limburg/ Frankfurt. Der Seniorenbeauftragte des Diözesanverbandes der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) Limburg, Winfried Seifried (Foto), begrüßt nachdrücklich die Einführung des RMV-Seniorentickets.

„Das Seniorenticket ist sicherlich eine Anerkennung der Lebensleistung der Senioren“, ist Seifried überzeugt, „sondern auch ein wichtiger Beitrag nicht nur zum Umweltschutz und zur Klimagerechtigkeit, sondern und in erster Linie auch ein Beitrag zur Gerechtigkeit innerhalb unserer Gesellschaft“, so der Seniorenbeauftragte des christlichen Sozialverbandes KAB. Daher fordert der KAB-Seniorenbeauftragte, dieses Ticket so schnell wie möglich einzuführen und nicht noch ein Jahr damit zu warten, schließlich kann man Verhandlungen auch forcieren.

„Die Arbeitgeber, die das Jobticket noch nicht bei sich eingeführt haben, fordern wir auf, dies nach der Steuerbefreiung im Jahre 2019 umgehend in ihren Firmen einzuführen und damit ebenfalls einen Beitrag zur Klimagerechtigkeit, dem Umweltschutz und der Gerechtigkeit zu leisten“, führt Seifried weiter aus.


Die Bibel – (k)ein Buch mit 7 Siegel

„Aus Anlass der Überarbeitung der Bibel - Einheitsübersetzung und deren Verwendung in den deutschsprachigen Gottesdiensten ab der Adventszeit 2018 trafen sich Mitglieder der Kath. Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) aus den Bezirken Limburg und Rhein-Mainzu einem 3-tägigen Seminar „Die Bibel – (k)ein Buch mit 7 Siegel“ im Exerzitienhaus der Franziskaner in Hofheim.

Der Leiter des Hauses, Bruder Stefan Federbusch, nahm die Teilnehmer mit auf eine Zeitreise beginnend bei den Quelltexten über die unterschiedlichen Übersetzungen der letzten 2000 Jahre bis hin zur aktuellen Version der Bibelübersetzung.

In den anschließenden Arbeitseinheiten wurden Lieblingsstellen aus der Bibel von den Teilnehmern besprochen und ein Bibliolog durchgeführt.

Aber auch der gesellige Teil an den Abenden in den schönen Räumlichkeiten des Exerzitienhauses kam nicht zu kurz.

Im nächsten Jahr werden die Besinnungstage der KAB vom 04. bis 06. 11.2019 wieder in Hofheim stattfinden.“

(Text und Fotos: Hubert Seck, Vorsitzender der KAB Oberselters)


Diözesantag der KAB in Villmar

„Arbeit 4.0 - Geht es dem Menschen besser?“

Diözesantag der KAB in Villmar

Villmar. Über 120 Delegierte, Gäste und weitere Interessierte nahmen am Diözesantag der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) Limburg am 9.Juni in der König-Konrad-Halle in Villmar teil. Das Thema war „Arbeit 4.0 – Menschenwürde sichern“, der KAB-Bundesvorsitzende Andreas Luttmer-Bensmann referierte. Thomas Diekmann (Hochheim) ist als Diözesanvorsitzender wiedergewählt.

 

 

Der Diözesantag begann um 9.30 Uhr mit dem Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Peter und Paul in Villmar unter der Leitung von Pfarrer Michael Vogt (Villmar), Präses der KAB St. Matthias Villmar und Pfarrer Walter Henkes (Mengerskirchen), Diözesanpräses der KAB Limburg. Begleitet wurde er von zahlreichen Bannerabordnungen der Ortsvereine. In seiner Predigt hob Pfr. Henkes hervor, dass Arbeit für den Menschen da zu sein hat, genauso wie der arbeitsfreie Sonntag zum Wohl der Arbeitenden und ihrer Familien. Pfarrgemeinderatsvorsitzender Dr. Bernold Feuerstein hieß in seinem Grußwort im Namen der Pfarrgemeinde St. Peter und Paul alle Delegierten und Gäste herzlich willkommen und würdigte die KAB als gestaltende Organisation der Kirche.

 

 

Andreas Luttmer-Bensmann
Andreas Luttmer-Bensmann

Nach Grußworten im Bürgerhaus/ König-Konrad-Halle von Andreas Hofmeister (Landtagskandidat und MdL CDU), Jörg Sauer (Landratskandidat SPD), Jörg Zimmermann (Die Linke, Kreistagsabgeordneter) sowie von Winfried Neihs,  Vertreter des KAB-Diözesanverbandes Trier, begann um 11.00 Uhr die Tagung mit dem Vortrag von Andreas Luttmer-Bensmann, Bundesvorsitzender der KAB Deutschlands. Das Thema lautete „Arbeit 4.0 – Menschenwürde sichern“ und ist der Titel der aktuellen Zweijahreskampagne der KAB aus ihrem „Krefelder Beschluss“, der mit dem Titel „Arbeit.Macht.Sinn“ auf dem Bundesverbandstag der KAB Deutschlands im Mai 2017 verabschiedet worden war (nähere Informationen: www.kab.de/alb18)“.

 „Die Vernetzung von Maschinen und Menschen bestimmen mehr und mehr den Arbeitsalltag“, stellte Andreas Luttmer-Bensmann in seinem Vortrag fest. „Die menschliche Arbeitskraft, die geregelte Arbeitszeit und gesellschaftliche Abläufe werden dieser Entwicklung zunehmend untergeordnet“, führte der KAB-Bundesvorsitzende weiter aus; und konkretisierte: „In diesem (Wirtschafts-)System besteht die Gefahr, dass nicht der Mensch im Mittelpunkt steht. Nicht Maschinen und Computer dienen dem Menschen, sondern Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer dienen den Maschinen und Algorithmen, die auf Profit und Gewinnmaximierung ausgerichtet sind“. Für Luttmer-Bensmann hat dies negative Auswirkungen: „Der Druck auf die Arbeitenden, sich dem Takt der Maschinen anpassen zu müssen, wächst. Viele haben Angst, durch Digitalisierung und Automatisierung ihre Arbeit zu verlieren. Immer mehr können auch in Deutschland und weltweit nicht mehr von ihrer Arbeit menschenwürdig leben“, warnte der KAB-Bundesvorsitzende und endete mit dem Appell: „Als Christinnen und Christen ist es unsere Verantwortung, auch die Arbeitswelt menschenwürdig zu gestalten. Und am 6. Oktober dieses Jahres wollen wir auf unserem bundesweiten Aktionstag menschenwürdige Arbeit sichtbar machen, dabei dient uns der Hashtag #Digitale_Arbeit_Menschen_Würdig als Kommunikationsinstrument!“. Maßstab müsse sein, ob es dem Menschen mit „Arbeit 4.0“ besser gehe oder nicht. Es folgte eine anregende Diskussionsrunde, in der mehrere der Saalgäste und Delegierten sich einbrachten und eine gestaltende Politik einforderten, die die Entwicklungen in Wirtschafts-, Lebens- und Arbeitswelt lenkt.

Nach dem Mittagessen wurde der Diözesantag mit dem nicht öffentlichen Teil fortgesetzt. In seinem Rechenschaftsbericht hob der Diözesanvorsitzende der KAB Limburg, Thomas Diekmann, drei zentrale Schlagworte hervor, die die Arbeit des christlichen Sozialverbandes in den vergangenen drei Jahren prägten: „Stärkung der Öffentlichkeitsarbeit, Vernetzung und Kooperation und Jahresaktion“ brachte es Diekmann auf den Punkt. Die aktualisierte Homepage www.kab-limburg.de und die Präsenz auf Facebook (www.facebook.com/KABLimburg) seien wichtige Elemente, über die Arbeit der KAB zu informieren und sie einem breiten Interessenkreis näher zu bringen. Auch über die Printmedien sei die KAB mit aktuellen Berichten und Meldungen aktuellen politischen und arbeitsweltorientierten Themen präsenter geworden. „Die Arbeit in Netzwerken mit vielen verschiedenen gesellschaftlichen und politischen Akteuren inner- und außerhalb der KAB ist für uns ein immer wichtiger und erfolgreiches Instrument“, so der Diözesanvorsitzende, „gerade in der „Allianz für den freien Sonntag“ arbeiten wir mit den DGB-Gewerkschaften und weiteren Verbänden und Organisation gut und vertrauensvoll zusammen“. Die Jahresaktionen als Drittes seien ein verbindendes thematisches und programmatisches Element, an dem alle Gliederungen der KAB im Diözesanverband Limburg arbeiteten. Sie greifen die jeweiligen Kampagnenthemen des KAB-Bundesverbandes auf. „Auch das neue Lese- und Arbeitsbuch „Zukunft der Arbeit“, (www.kab.de/alb18 ) das für 2018 und 2019 von der KAB Deutschlands herausgegeben wurde, liefert für uns alle gute Ideen für  Diskussionen und Meinungsbildung innerhalb der KAB und darüber hinaus“, so Diekmann. Des Weiteren berichtete er, dass die Handy- und Smartphone-Sammelaktion von Altgeräten, bei der wertvolle Rohstoffe zurückgewonnen, über oft unmenschliche Arbeitsbedingungen in der Rohstoffgewinnung und Fertigung der Geräte aufgeklärt wurde und Caritas-Projekte unterstützt werden, bereits über 100kg Geräte eingebracht hat. Dann berichtete Diekmann über die starke Beteiligung der KAB bei der Großdemonstration gegen die geplanten Handelsabkommen Ceta und TTIP im September 2016 in Frankfurt, über regelmäßige Kontakt- und Austauschgespräche des KAB-Diözesanvorstandes mit dem neuen Bischof, Dr. Georg Bätzing. Diekmann, bevor er auf das Engagement der KAB in der Sozialen Selbstverwaltung zu sprechen kam: „Wir alle haben für eine hohe Beteiligung bei den Sozialwahlen 2017 geworben, sodass am Ende die Wahlbeteiligung und das Ergebnis für uns als KAB in der Arbeitsgemeinschaft christlicher Arbeitnehmerorganisationen (ACA) insgesamt sogar etwas höher als bei den letzten Sozialwahlen war“, zeigt sich Thomas Diekmann beindruckt. „Mit „Feuer und Flamme für gute Arbeit“ waren wir als KAB ganz aktiv auf dem Hessentag 2017 in Rüsselheim dabei“, berichtet Diekmann weiter „und mit einem Redebeitrag zu „Ungleichheit bekämpfen – Altersarmut überwinden“ waren wir auf dem Forum Soziale Gerechtigkeit in Siershahn/Westerwald, zu dem unter anderem auch die Friedrich-Ebert-Stiftung eingeladen hatte“. Der Diözesanvorsitzende schloss seinen Bericht mit der Erwähnung der sehr erfolgreichen Arbeit des KAB-Diözesanverbandes als „Sonntagsschützer schlechthin“. „Zahlreiche Verkaufssonntage konnten wir durch gute Argumente verhindern, so manches Mal mussten wir aber auch die Gerichte bemühen, um die Städte zur Vernunft zu bringen und die Sonntagsöffnungen zu stoppen“, beklagte Diekmann und bedankte sich bei allen aktiven KAB-Mitgliedern, die die Arbeit im Diözesanverband Limburg in den vergangene Jahren getragen und gestaltet haben.

 

 

 

Georg Wilke
Georg Wilke
Christian Vollbrecht
Christian Vollbrecht
Charlotte Schmidt
Charlotte Schmidt
Bernhard Czernek
Bernhard Czernek

Es folgten noch weitere Rechenschaftsberichte des Bezirksverbandes Rhein-Main durch den Bezirksvorsitzenden Georg Wilke (Frankfurt), des Bezirksverbandes Limburg durch den Bezirksvorsitzenden Winfried Oster (Waldernbach), durch den Leiter der Internationalen Arbeit des Diözesanverbandes, Christian Vollbrecht (Kronberg), durch die Schatzmeisterin des Fördervereins der KAB im Diözesanverband Limburg, Charlotte Schmidt (Frankfurt), durch den KAB-Betriebsseelsorger Bernhard Czernek (Girod) und den KAB-Diözesansekretär Martin Mohr (Limburg). Mohr berichtete über die Bildungsarbeit der KAB nach den Maßgaben der Katholischen Erwachsenenbildung und zeigt sich erfreut über die steigende Zahl an durchführten Bildungsmaßnahmen. Der Diözesansekretär berichtete auch über seine rege Beratungs- und Rechtsvertretungstätigkeit im Arbeits- und Sozialrecht, die von der Büromitarbeiterin Maria Borkert stark und kompetent unterstützt wurde und  die für KAB-Mitglieder kostenlos ist sowie über die sehr engagierte und erfolgreiche ehrenamtliche Erst- und Sozialberatung durch die 13 Berater/innen des KAB- Diözesanverbandes. „Mit 7 Fällen im arbeits- oder sozialrechtlichen Vertretungen waren wir bei Gericht und erstritten über 100.000 Euro an Abfindungen für unsere Mandant*innen, berieten und gaben Rechtshilfe weit über 300 Mal“, berichtete der Diözesansekretär. „Dabei waren Anliegen rund um Kündigungsschutz und Kündigungen des Arbeitsverhältnisses sowie Aufhebung des Arbeitsverhältnisses und Abfindungen sowie Geltendmachung von Ansprüchen aus dem Arbeitsvertrag die häufigsten Fälle“, so Mohr. Weit über 1.000 Rentenberatungen, 300 sozialrechtliche und nahezu 100 arbeitsrechtliche sowie über 50 Sozialberatungen haben die ehrenamtlichen KAB-Erstberater durchgeführt.

 

 

Thomas Diekmann
Thomas Diekmann

Bei den Wahlen ergab es sich, dass der Diözesanvorsitzende Thomas Diekmann (Hochheim) wiedergewählt wurde.

 

Die aus dem Amt scheidende stellvertretende Diözesanvorsitzende Gerda Jung (Girkenroth) wurden mit einem großen Dank der Diözesanleitung und aller Anwesenden aus ihrer langjährigen engagierten Tätigkeit verabschiedet. Sie erhielt das „Arbeiterkreuz“ des KAB-Diözesanverbandes, da sie erst im Bezirks-, dann im Diözesanvorstand der KAB couragiert und beharrlich insbesondere die Frauenarbeit in der KAB vertrat.  

Den Alexander Stein- Ehrenbrief als höchste Auszeichnung des KAB-Diözesanverbandes erhielten die Ehepaare Schleidt und Hahn aus Flörsheim für jahrzehntelanges Engagement für die Grundlagen und Ziele der KAB. Alfred Rompel, stellv. Vorsitzender der KAB Lindenholzhausen erhielt die Bischof-Ketteler-Medaille des KAB Bundesverbandes für  seine jahrzehntelange Arbeit in vielen Gremien des Verbandes, für seine Vereinsvorsitzendenarbeit über 33 Jahre und für seine Beratertätigkeit für die KAB als Versichertenberater der DRV, in arbeitsrechtlichen Angelegenheiten und weiterem Einsatz.

Eine weitere Würdigung erhielt der KAB Ortsverein Villmar, der mit 21 Neumitgliedern den stärksten Zuwachs der Bewegung für soziale Gerechtigkeit zu verzeichnen hat, sowie die Ortsvereine Fussingen, Lindenholzhausen und Flörsheim für ähnlich hohe Zuwächse.


Archiv Der Sonntag
Archiv Der Sonntag

Der Diözesanverband und die beiden Bezirksverbände Limburg und Rhein-Main der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) nimmt in großer Trauer Abschied von seinem ehemaligen Diözesanpräses

Herrn

Prof. Dr. Ernst Leuninger

*  05.11.1933     + 09.06.2018

                                     Pfarrer Walter Henkes, Diözesanpräses

                                     Pfarrer Albert Seelbach, ehem. Diözesanpräses

                                     Thomas Diekmann, Diözesanvorsitzender

                                     Georg Wilke, stellv. Diözesanvorsitzender

                                     Gerda Jung, ehem. stellv. Diözesanvorsitzende

                                     Winfried Oster, Bezirksvorsitzender

                                     Karin Seck, Geistl. Begleiterin BV LM

                                     Rainer Petrak, Geistlicher Begleiter BV RM   

                                     Martin Mohr, Diözesan- und Bezirkssekretär

                                     Maria Borkert, Sekretariat

 

65549 Limburg, Graupfortstraße 5, den 12.06.2018

 

Das Requiem für den Verstorben wird am Freitag, 15. Juni 2018,

um 14:30 Uhr im Hohen Dom zu Limburg gefeiert.

Anschließend erfolgt die Beisetzung auf dem Domherrenfriedhof.


Pfarrer i.R. Albert Seelbach wird 80 Jahre alt

Pfarrer i.R. Albert Seelbach wird 80 Jahre alt

Pfarrer i.R. Albert Seelbach, zuletzt Gemeindepfarrer in Frankfurt am Main – Sossenheim, jetzt im „Unruhestand“, feiert am Samstag, 14. April, seinen 80. Geburtstag.

Albert Seelbach wurde am 14. April 1938 in Frankfurt geboren und wuchs mit zwei Schwestern in Sachsenhausen auf. In den Kriegswirren wird seine Familie für ein Jahr in den Westerwald evakuiert. Wieder in Frankfurt, macht er nach dem Realschulabschluß eine Ausbildung zum Chemigraphen. In den Jahren 1962 bis 1967 war er in der Bundesleitung der Christlichen Arbeiter-Jugend (CAJ) tätig. 1969 macht er das Abitur in Neuss und beginnt das Theologiestudium. Am 6. Dezember 1975 (Heiliges Jahr - Nikolaustag) wird er vom Bischof Wilhelm Kempf in der Bonifatiuskirche in Wiesbaden zum Priester geweiht. Seinen Dienst verrichtete er als Diakon im Dom zu Limburg und in der Pfarrei Dreifaltigkeit in Wiesbaden, als Kaplan in den Pfarreien St. Martin in Lahnstein und Heilig Kreuz in Weilburg und als Pfarrer in den Pfarreien Mariä Geburt in Mengerskirchen-Winkels, St Bonifatius in Aarbergen-Michelbach und St.Michael in Frankfurt -Sossenheim.

Nach einer schweren Erkrankung musste er vor 13 Jahren sein Amt als Gemeindeleiter aufgeben und befindet sich seitdem im aktiven Ruhestand.

Pfarrer Albert Seelbach, der vor seiner Berufung zum Priester einen technischen Beruf erlernte, ist insbesondere für die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) tätig, deren Limburger Diözesanpräses er sechs Jahre lang war. Zudem ist er maßgeblich an der Gründung der Arbeitnehmerkirche beteiligt, deren treibende Kraft er heute unvermindert ist. Neben seinen vielen seelsorgerischen und sozialen Aktivtäten ist besonders sein Engagement in der Aktion "Allianz für den freien Sonntag", sowie seine Arbeit in verschiedenster Form für die Flüchtlingshilfe - auch durch persönliche Betreuungsarbeit von Migranten - hervorzuheben.

Bei der Verleihung des Integrationspreises des Jahres 2013 erhielt Pfr. Seelbach hierfür die Auszeichnung der "Lobenden Erwähnung". Im Jahr 2014 wurde er mit dem Frankfurter Bürgerpreis für sein Lebenswerk ausgezeichnet.

Der Dankgottesdienst findet am Sonntag, 6. Mai 2018 um 09.15 Uhr in der Kirche St. Michael, Ffm.-Sossenheim statt. Danach lädt Pfarrer Seelbach zu einem Sektempfang vor der Kirche ein.


Verkaufsoffene Sonntage entbehren jeder Rechtsgrundlage!

Landespressekonferenz der hessischen „Sonntagsallianz“ mit Klarstellungen hinsichtlich des Ladenöffnungsgesetzes

Wiesbaden. Zur Landespressekonferenz am Montag, den 26.2.2018 im hessischen Landtag hatte die „Allianz für den freien Sonntag Hessen“ die Medienvertreter eingeladen. Sie erörterte die aktuelle Rechtslage, aber auch Forderungen hinsichtlich Neuregelungen des Hessischen Ladenöffnungsgesetzes (HLöG). Rechtsanwalt Dr. Friedrich Kühn stellte das von ihm im Auftrag der Sonntagsallianz erstellte Gegengutachten zum IHK-Auftrags-Gutachten, das Prof. Johannes Dietlein (Universität Düsseldorf) über „neue Möglichkeiten einer erweiterten Sonntagsöffnung“ erstellt hat, vor.

Als Vertreter der Trägerorganisationen der hessischen Sonntagsallianz waren auf dem Podium: Horst Gobrecht (Dienstleistungsgewerkschaft ver.di), Pfr. Rainer Petrak (Katholische Arbeitnehmer-Bewegung KAB), Dr. Ralf Stroh (Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung ZGV der EKHN), sowie Ingrid Reidt (Betriebsseelsorge).

Dr. Friedrich Kühn, Fachanwalt für Arbeitsrecht (Leipzig) hat bis jetzt alle Klagen, die ver.di und KAB im Namen der Sonntagsallianz in Auftrag gegeben haben, erfolgreich geführt. Er gilt als ausgewiesener Experte auf dem Gebiet des in der Verfassung verankerten Sonntagsschutzes. RA Kühn stellte in seinen Ausführungen klar, dass der Sonntagsschutz stets verfassungsrechtliche Grundlagen habe. Er habe erhebliche Bedeutung, da er einen besonderen Bezug zur Menschenwürde habe und als kollektiv freier Tag um des Menschen Willen da sei. Desgleichen stellte Kühn den Sachgrund in Bezug auf Sonntagsöffnungen als unverzichtbar heraus, denn auch dieser habe Verfassungsrang. Als großen Missstand brandmarkte Kühn die Tatsache, dass Städte und Gemeinden in Hessen sich weigern, das HLöG umzusetzen und die Rechtsaufsicht auszuüben. „Die Voraussetzungen und die Rechtssicherheit war in Hessen allerdings noch nie so klar und eindeutig wie heute“, stellte Kühn klar.

An die Landesregierung NRW und das „Dietlein-Gutachten“ gerichtet, die beabsichtigen, bis zu 8 verkaufsoffene Sonntage und teils ohne Sachgrund zuzulassen, warnte Rechtsanwalt Dr. Friedrich Kühn: „Das Oberverwaltungsgericht Münster hat bereits festgestellt, dass diese Ausweitung von Sonntagsöffnungen verfassungswidrig wäre.“

Pfr. Rainer Petrak, geistlicher Begleiter der KAB Rhein-Main und Vertreter der KAB in der Sonntagsallianz Hessen, stellte heraus dass eine Stadt oder Gemeinde im Grunde keine „verkaufsoffenen Sonntage“ veranstalten könne, denn diese entbehrten jeder Rechtsgrundlage. „Was unter ganz bestimmten Ausnahmen möglich ist, das ist, dass beispielsweise ein Markt stattfindet und zur Versorgung seiner Besucher manche Läden etwa für den Tagesbedarf an Verpflegung öffnen dürfen“. Doch selbst die Vertreter der Einzelhandelsverbände und der IHKen würden eingestehen, dass es verkaufsoffene Sonntage gar nicht brauche, weiß Petrak.

Für Rechtsanwalt Kühn und die Sonntagsallianz Hessen steht fest, dass bei der anstehenden Evaluation des HLöG der Anlassbezug konkretisiert werden muss und es keinesfalls zu einer Lockerung beim Sonntagsschutz gehen darf.

„Runde Tische auf kommunaler Ebene, zu denen die Händler, Handelsverbände und Bürgermeister bzw. Rathäuser Vertreter von Kirchen, kirchlichen Verbänden wie die KAB und Gewerkschaften bezüglich „verkaufsoffene Sonntage“ einladen, sind übrigens auch keine statthafte Lösung“, rundete Rechtsanwalt Kühn ab. „Denn dabei geht es immer um gesetzeswidrige Vereinbarungen“.


KAB gegen Rechtspopulismus

Thomas Diekmann, Diözesanvorsitzender der KAB Limburg
Thomas Diekmann, Diözesanvorsitzender der KAB Limburg

KAB gegen Rechtspopulismus

Die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB), Diözesanverband Limburg spricht sich unmissverständlich gegen Rechtspopulismus und distanziert sich von der AfD.

Der Diözesanausschuss der KAB Limburg verabschiedete in seiner jüngsten Sitzung einstimmig eine Resolution gegen Rechtspopulismus distanziert sich von Parteien wie die „Alternative für Deutschland“ (AfD)

„Als christlicher Sozialverband setzen wir uns aus christlichem Selbstverständnis für Arbeit und Leben in Würde und Solidarität ein“ erläutert Thomas Diekmann, Diözesanvorsitzender der KAB Limburg. „Die Achtung der Menschenrechte und ein menschenfreundlicher Umgang mit allen, unabhängig von Geschlecht, Abstammung, Sprache, Heimat und Herkunft, Glaubensorientierung, religiöser oder politischer Anschauungen, sexueller Orientierung, körperlicher oder geistiger Verfassung oder wirtschaftlicher Situation, ist für uns selbstverständlich“, führt Diekmann weiter aus.

„Einzelpersonen oder Gruppen, die diese Wertgrundlage durch ihre Haltung oder ihr öffentliches Auftreten in Frage stellen, schließen wir von der Zusammenarbeit mit unserem Verband aus“, so Diekmann weiter. „Insbesondere distanzieren wir uns von der Partei „Alternative für Deutschland (AfD)“ und anderen rechtspopulistischen Parteien und Gruppierungen“, erklärt der KAB-Diözesanvorsitzende unmissverständlich. Bei allen öffentlichen Veranstaltungen der KAB erhielten Mitgliedern oder Vertreter*innen dieser Partei keine Möglichkeit zur Mitwirkung oder Beteiligung, ist es der Resolution der KAB Limburg zu entnehmen. „Darüber hinaus setzen wir uns gegen menschenverachtender Haltungen und Handlungen und jede Form von Diskriminierung ein“, fasst Diekmann zusammen.


Begrüßung Bischof Bätzing

Foto: Bistum Limburg

Lieber Herr Dr. Georg Bätzing,

wir heißen Sie als Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB), Diözesanverband Limburg, als neuen Bischof sehr herzlich willkommen!

Wir wünschen Ihnen einen guten Start und möchten Sie als "Arbeiterkind" einladen, uns als Kirche in der Arbeitswelt zu stärken.

Sie können mit uns als Verband rechnen, der für den Schutz des arbeitsfreien Sonntags, gegen das Freihandelsabkommen TTIP und z.B. für die Rechte der Arbeitnehmer*innen und Rentner*innen eintritt.



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