KAB St. Bernhard

Der Vorsitzende ist Manfred Schmidt.

Er ist unter 069/5601328 und maemsch@gmx.de zu erreichen.

Frühe Geschichte

Der jetzige Verein in St. Bernhard hat eine Vorgeschichte. Er wurde in den Statistiken erstmals in einem Jahresbericht des Verbandssekretariates des Westdeutschen Verbandes 1910/11 "K. Arbeiterverein Frankfurt a.M. Norden"vorgestellt. Er verzeichnete 67Mitglieder, 10 Vertrauensmänner und hatte die meisten Mitglieder bei den30 bis 45jährigen. 1911/12 hieß er schon Frankfurt a.M. Nordend. In dem im Domarchiv von Präses Kaplan Zentgraf ausgefüllten Fragebogen ist er ausdrücklich als Arbeiterverein (das Wort Männer= ist gestrichen) der PfarreiSt. Bernhard aufgeführt. Es hatte eine Fahnenweihe statt gefunden, viermal im Jahr ist gemeinschaftliche Kommunion, etwa 20% der Mitglieder haben im Schnitt an den 8 Versammlungen teilgenommen. 45% gehörten zu Gewerkschaften, an das Arbeitersekretariat wurden 40 Mark im Jahr gezahlt. Nur 50% der Mitglieder waren Preußen, 50% Ausländer aus Hessen (10%), Bayern 20%), Reichsland (1%), Württemberg (19%).  Die Statistik wurde vom Schriftführer Henkel erstellt. 1930 wurde der Verein aufgeführt mit 75 Mitgliedern. Das war die letzte offizielle Statistik vor Beginn des Dritten Reiches. 1956 wird er das letzte Mal für die frühe Zeit im Schematismus (Handbuch) des Bistums neben einem Männerwerk erwähnt.

Neugründung

Am 16. März 1989 war ein erstes Treffen von interessierten KAB Mitgliedern zur Gründung eines Vereins in St. Bernhard. Initiatoren waren Kaplan Wolfgang Steinmetz (von St. Bernhard ) und Bezirkssekretär Rainer Göllnitz. 16 Interessierte nahmen daran teil. Am 17. Mai 1989 fand die Gründungsversammlung statt. Einstimmig beschlossen die Stimmberechtigten die Gründung der "KAB-St. Bernhard". Zum Vorsitzenden wurde Manfred Schmidt gewählt, als Präses wurde Wolfgang Steinmetz von den Mitgliedern bestätigt. Schon am 19. November 1989 wurde von der KAB-St.Bernhard der Bezirkstag für den Bezirksverband der KAB Rhein-Main ausgerichtet.

Geschichte

Der Präses Kaplan Wolfgang Steinmetz schied zum 31. August 1990 aus dieser Funktion aus, da er zum Militärpfarrer ernannt wurde. Pfarrer Raimund Falk wurde neuer Präses. Die Mitgliedersituation hat sich wie folgt entwickelt: Gründungsmitglieder 17.05.1989 14 Mitglieder, 31.12.1989 35 Mitglieder, 31.12.1992 48 Mitglieder, 31.12.1997 58 Mitglieder, 30.06.2002 55 Mitglieder.

Der Verein heute

Ein großer Teil der neuen Mitglieder wurde durch von Familienbildungsfreizeiten und ARG - Veranstaltungen, die vom Bezirkssekretariat durch Rainer Göllnitz veranstaltet wurden, hinzu gewonnen. Weitere Mitglieder durch persönliche Werbung. 20 Personen nehmen durchschnittlich an den Mitgliederversammlungen teil. Der Verein beteiligt sich rege an Gemeindeveranstaltungen. Die Veranstaltungen der KAB-St. Bernhard finden im Pfarrheim Eiserne Hand 2-4 statt. Unsere Mitglieder sind im P G R ( Vorsitzender ), Verwaltungsrat und im Stadtsynodalrat vertreten. Ein Mitglied ist auch auf politischer und gewerkschaftlicher Ebene tätig. Zehnjähriges Jubiläum war 1999 am 17. Mai. Es wurde am 8. Mai mit einem Festgottesdienst in St. Bernhard begangen. Im Februar hatte bei der Jahreshauptversammlung ein Gespräch mit dem Diözesanvorsitzenden stattgefunden. Im März referierte der Präses zu Thema "Machtzentrum Rom - Wie die Kirche regiert wird". Der Sommer begann mit einem Grillfest. Im September war eine Veranstaltung mit Bernd Sorge vom Caritasverband zum Thema: "Die Schulden wachsen mir über den Kopf - was tun? Die neue Insolvenzverordnung- Ausweg aus den Schulden". Im Dezember war ein Adventsnachmittag mit anschließendem Gottesdienst. Das sind nur einige Veranstaltungen aus unserem Programm. Viele von uns nehmen auch an dem umfangreichen Programm des Bezirksverbandes teil, da sind auch immer wieder die Aufenthalte in Günne zum Beispiel mit dem Thema "Ohne Familie ist kein Staat zu machen" gefragt, außerdem auch die Kultur und Begegnungsfahrten. Teilgenommen haben wir natürlich auch am Gemeinde-Seminar zumThema "2000 - ... kommt dann das Ende" und am ökumenischen Gemeindeseminar. Dieses Jahr mag einen kleinen Einblick in unsere Arbeit geben.