KAB Nied

Der Vorsitzende ist Karl-Heinz Burschyk.

Er ist unter 069/391386 und khhburschyk@aol.com zu erreichen.

Frühe Geschichte

Im Jahre 1910 gab es in Nied am Main einen Katholischen Arbeiter-Verein mit 38 Mitgliedern, 1912 waren es 54. Präses war Pfarrer Heinrich Tewes. Sie gehörten damals zum Bezirksverband Maingau-Taunus. Jeden Monat war ein Vortrag. 1930, in der letzten Vorkriegsstatistik des Westdeutschen Verbandes waren für Frankfurt-Nied 91 Mitglieder ausgewiesen. Aus dieser Zeit gab es noch ein kunstvoll besticktes Fahnenband, das von den Frauen der Mitglieder des Katholischen Arbeitervereins Frankfurt Nied zum 5jährigen Stiftungsfest des Vereins gestiftet wurde. Am 3. Januar 1911 wurde Alexander Stein, der spätere Diözesanpräses, in Frankfurt-Nied geboren. Ab 1933 ging der Verein in den Wirren des Nationalsozialismus und des Krieges unter.

Neugründung

1961 erfolgte die Neugründung. Die ersten Mitglieder seit 1961 waren Georg Wagner und Ehefrau, sowie Leopold Graf und Ehefrau. 1963 waren Hans Brünette und Heinrich Wagner mit Ehefrauen eingetreten. 1964 waren es Heinrich Wagner und Alfred Barbehen mit Ehefrauen und 1967 Herbert Rother und Xaver Lummer ebenso mit Ehefrauen. Weitere Mitglieder waren u.a. noch Paul Wagner und Emil Christ. Der 1. Vorsitzende war bis 1975 Paul Wagner, danach hat kommissarisch der Kassierer den Verein zusammengehalten. Am 12.06.71 auf einem "Außerordentlichen Bezirkstag" der Bezirksverbände Wiesbaden und Frankfurt in Flörsheim war Nied vertreten.

Geschichte

Unterstützt wurde der Verein in der vorstandslosen Zeit 1975 bis 1976 von dem damaligen Bezirkssekretär Karl Heinz Trageser, der auch 1975 die Initiative für die Neuwahl eines Vorstandes im Ortsverein Nied ergriff. Das Ergebnis der Vorstandswahlen 1976 war: Erster Vorsitzender Wolfgang Wagner, Zweiter Vorsitzender Karlheinz Bührmann und Kassierer Emil Christ. Erster Beleg war das Protokoll der Vorstandssitzung vom 9.03.78, bei der Wolfgang Wagner erster Vorsitzender, Karlheinz Bührmann, zweiter Vorsitzender, Emil Christ, Kassierer und Peter Lück als Gast (Protokollführer) anwesend waren. 1978 gab es einen Wechsel im Vorstand. Aufgrund seiner Belastung bei der politischen Arbeit konnte Karlheinz Bührmann die Aufgaben des 2. Vorsitzenden nicht mehr wahrnehmen. Er blieb als Beisitzer im Vorstand und unterstützte den neuen 2. Vorsitzenden Peter Lück. In der Jahreshauptversammlung von 1979 erfolgten Neuwahlen. Vorsitzender wurde Wolfgang Wagner, 2. Vorsitzender Peter Lück, Kassierer Leopold Graf, Beisitzer Norbert Korbion und Karl-Heinz Burschyk. Der Ortverein Frankfurt-Nied war in dieser Zeit sehr aktiv und hatte bis Ende 1985 für einen so kleinen Verein beachtliche Jahresprogramme von denen einige Punkte interessant sind. So begann es im Dezember 1977 mit einer Adventsfeier mit dem damaligen Bezirkspräses Hans Wiedenbauer, 1978 folgte ein Referat der Diözesansekretärs Jakob Tries zum Thema "Tips für die Lohn- und Einkommensteuer" und über die "Rentenversicherung" ein Referat von Peter Lück, sowie zu den Landtagswahlen KAB Mitglied und MdL Helmut Frank. Zum Jahresthema 1979 "Konflikte der menschlichen Gesellschaft" gab es 10 Abende, die am 30.1. mit Pater Hengsbach SJ vonSt. Georgen und dem Thema " Mittelpunkt ist der Mensch" begannen. 1980 gab es zum Jahresthema "Verantwortung erkennen, sie übernehmen und danach handeln" 9 Abendveranstaltungen. 1981 wurden auf der Grundlage der christlichen Soziallehre zum Jahresthema "KAB, Konkret-Aktiv-Bildend; im Arbeitsfeld und im Familienbereich als Christ in der Verantwortung"gab es 6 Abendveranstaltungen. Zu dieser Zeit hatte die KAB Ffm-Nied insgesamt 31 Mitglieder. Für 1985 ist noch das Ringseminar mit der KAB Gallus und der KAB Griesheim zum Thema "Arbeit im Wandel; Schlüssel der sozialen Frage" zu nennen. Das erste Skatturnier entstand aus der Eigeninitiative einiger Skatbrüder aus dem zu dieser Zeit regelmäßig im neuem Gemeindezentrum Dreifaltigkeit stattfinden den Frühschoppen nach dem Sonntagsgottesdienst. Es wurde am31.10.1976 veranstaltet. In den folgenden zwei Jahrengab es je 10 Skatturniere. Das erste offizielle Skatturnier der KAB war der Weihnachtspreisskat am 3.12.1978 mit 50 Teilnehmer, bei dem der Nikolaus im Bischofsgewand die Preise und Weihnachtsgaben verteilte. Seit dieser Zeit veranstaltet die KAB Frankfurt-Nied regelmäßig ihre Skatturniere. Zunächst waren es 8-10 pro Jahr, später aus Termingründen und wegen des großen Vorbereitungsaufwandes noch 6 Skatturniere im Jahr. Bis heute konnten wir etwa 4500 Teilnehmer und Teilnehmerinnen bei unseren Veranstaltungen begrüßen.  Am 17.03.1982 fand der erste Abendmit Pater Christoph von Vlieth statt, der den Aktionskreis dann über 4Jahre regelmäßig begleitete. Lebendiges Evangelium, Lebensbetrachtungen,Situation der KAB in unseren Gemeinden und Möglichkeiten der Umsetzung von Aktivitäten waren dabei Schwerpunkte. Zunächst trafen wir uns alle 4 Wochen, nach ca. 2 Jahren noch alle 8 Wochen regelmäßig bis Ende 1986. Im Laufe des Jahres 1987 lief der Aktionskreis aus, da Pater Christoph neue Aufgaben im Orden übernahm und Frankfurt verlassen musste.

Der Verein heute

Als die Nachfrage und Beteiligung an Bildungs- und Freizeitprogrammen merklich nachließ, verfiel auch die KAB Ffm-Nied langsam und sicher in einen Dornröschenschlaf. Einen Neustart gab es bei der Jahreshauptversammlung am 24.10.1995. Gewählt wurden: Erster Vorsitzender Karl-Heinz Burschyk, zweiter Vorsitzender und Kassierer Wolfgang Wagner, Schriftführer und Presse Franz-Josef Lüttig, Beisitzer Thomas Blau und Bernd Strack. Auf dem Bezirkstag 1996 in Nied wurde Hans Wiedenbauer zum Ehrenpräses des KAB-Bezirksverbandes ernannt. Bei der Mitgliederversammlung am 17.03.1997 wurde Alexander Brückmann,der derzeitige Pfarrer der beiden kath. Gemeinden in Frankfurt-Nied, St. Markus und Dreifaltigkeit zum Präses gewählt. Erstmalig in der Geschichte des KAB Ortsvereins Frankfurt-Nied gab es nun einen Präses. Nach dem Neubeginn 1995 wurde kein neues Jahresprogramm aufgestellt. Die KAB Nied beteiligte sich an Veranstaltungen des Bezirks und der Diözese. Nach Bedarf wurden nach Bedarf und Nachfrage Tages- und Abendveranstaltungendurchgeführt u.a.: Am 20.11.95 Informationsveranstaltung zum Jahressteuergesetz 1996 unter dem Thema: "Kindergeld oder Steuerfreibetrag- Gibt es wirklich mehr Geld für Familien?", Referent war Theo Heck vom Familienpädagogischen Institut der KAB Westdeutschlands. Am27.1.96 gestalteten wir ein Tagesseminar als Hilfen für den Lebensalltag im Umgang mit Kindern unter dem Thema: "Kindern Grenzen setzen". Am 27.4.96 wurde ein Tagesseminar für Arbeitnehmer, Familien, Alleinerziehende, Jugendliche, Arbeitslose und Rentner unter dem Thema: "Mein Recht auf staatliche Hilfe" angeboten. Am 18.1.97 war wieder ein Tagesseminar als Hilfe für den Lebensalltag im Umgang mit Kindern unter dem Thema "Konflikte in der Familie" angesetzt. Dazu kamen Unterschriftensammlungen zu den Aktionen "Rente für Mütter", "Sonntag muss Sonntag bleiben" und bei Gemeindefesten "KAB Aktionen mit Infoständen". Am 18.03.2000 wurde auf dem Diözesantag Wolfgang Wagner (ehemaliger Vorsitzender) für sein langjähriges Engagementin der KAB mit dem Alexander Stein Ehrenbrief geehrt. Auf dem Bezirkstagam 25.11.2000 in Frankfurt Nied zum Thema "Armutsrisiko Familiein Deutschland" wurde Thomas Diekmann zum neuen Bezirksvorsitzendengewählt. Seit zwei Jahren gibt es unter Lizzy Blau auch eine gezielte Frauenarbeit. InZusammenarbeit mit den beiden Gemeinden in Nied bieten wir jährlich ein Wochenende für Frauen an. Thema war 2001: "Sag nicht Ja, wenn du Nein meinst". Daraus entwickelte sich ein ständiger Frauenstammtisch, der sich monatlich trifft. Zum Abschluss ist festzuhalten, dass uns bei der kleinen Anzahl von Mitgliedern eines zuversichtlich in die Zukunft schauen lässt: alle unsere KAB Mitglieder unter 70 Jahre nehmen in Pfarrgemeinde- und Verwaltungsräten, deren Ausschüssen, innerhalb der KAB oder auf politischer Ebene ein Mandat wahr, sind damit aktiv dabei und stellen so auch die christliche Grundhaltung der KAB "Verantwortung übernehmen und handeln" als machbar unter Beweis.