8. Adventskonzert der Kulturen

 

Adventskonzert der Kulturen

Sonntag, 9. Dezember 2018 15.30 Uhr im Kaiserdom Frankfurt

Das Ziel des Adventkonzertes ist, die Vielfalt der Kulturen zu erleben, einander kennen zu lernen und so auch dem Frieden zwischen den Menschen zu dienen. Am 9. Dezember 2018 findet das Konzert, bei dem traditionell Chöre der muttersprachlichen Gemeinden in Frankfurt singen, zum achten Mal statt. Wie auch in früheren Jahren will das Konzert Christen aus unterschiedlichen Kulturen unabhängig von ihrer Konfession im Advent zusammenbringen, um gemeinsam auf Weihnachten mit seiner Friedensbotschaft zu zugehen. Wir freuen uns, dass die Präsidentin der Diözesanversammlung, der gewählten Vertretung der Katholiken und Katholikinnen des Bistums Limburg, Frau Ingeborg Schillai, für dies Adventskonzert die Schirmherrschaft übernommen hat. Wegen der Zusammenarbeit mit Adveniat anlässlich der Eröffnung der Adveniat-Aktion 2018 im Bistum Limburg wird in diesem Jahr erstmals ein besonderer thematischer und auch musikalischer Akzent auf Lateinamerika gelegt: 3 Chöre werden lateinamerikanisches Liedgut darbieten. Je ein weiterer Chor mit Sängerinnen und Sängern aus Eritrea, Italien und Deutschland geben diesem Konzert ein Gepräge internationaler Solidarität in einer auseinander driftenden Welt. Wir freuen uns zudem auf Schwester María Helena aus Bogotá (Kolumbien), die als AdveniatBotschafterin kommen wird. Im Anschluss an das Konzert wird es noch eine Begegnung mit ihr im Dompfarrsaal geben. Herzliche Einladung an alle!

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Die Idee, zu einem Adventskonzert der Kulturen mit den Chören der muttersprachlichen Gemeinden in Frankfurt einzuladen, ist schon fast 8 Jahre alt und nach einem gelungenen Abend mit dem Thema Advent der Kulturen in der Arbeitnehmerkirche Frankfurt entstanden. Es ging darum, einander kennen zu lernen, die Vielfalt der Kulturen zu erleben und so auch dem Frieden zwischen den Menschen zu dienen.

Das erste Konzert gab es dann am 2. Adventssonntag 2011 in der Kirche Mariä Himmelfahrt in Frankfurt-Griesheim. Das Konzert gefiel den Chören, weil sie sich hier außerhalb ihres Kulturkreises präsentieren konnten und es gefiel den Besuchern, dass sie sozusagen eine kleine musikalische Weltreise erleben konnten. 

Am 9. Dezember 2018 findet das Konzert zum achten Mal statt, diesmal im Frankfurter Kaiserdom. Die dem hl. Bartholomäus geweihte Kirche steht auf historischem Grund, wobei sich kirchliche Vorgängerbauten bis ins 7. Jahrhundert zurückverfolgen lassen.
Seit 1356 Wahlort der Deutschen Könige und von 1562 bis 1792 in Nachfolge Aachens Krönungsort der römischen Kaiser ist dieser Dom stets auch Symbol für die einigende Kraft des Christentums im Sinne gewesen wie sie auch Karl dem Großen wichtig war[1]. Wie auch in früheren Jahren will das Konzert Christen aus unterschiedlichen Kulturen unabhängig von ihrer Konfession im Advent zusammenbringen, um gemeinsam auf Weihnachten[2] mit seiner Friedensbotschaft zuzugehen.

Weitere Infos erhalten Sie hier.

Im Oktober 2018

 Albert Seelbach, Pfarrer iR, Leiter der Arbeitnehmerkirche / Ketteler-Forum

[1] Als Beleg s. z.B.: „…, erreichte Karl der Große die Konsolidierung seiner Herrschaft dann doch durch den christlichen Gedanken der einen Kirche aus allen Völkern.“ s. S. 59  im Buch „Der Skandal der Skandale“ von
Manfred Lütz, Herder-Verlag, 2018, ISBN Print 978-3-451-37915-4

[2] Licht der Welt



Arbeit 4.0 – schöne neue Arbeitswelt?

Liebe Frauen und Männer der KAB,

in den letzten 12 Monaten hat der Bezirksverband der KAB Rhein-Main Präsens auf dem alljährlich stattfindenden Betriebsräteempfang der von der evangelischen Kirche veranstaltet wird gezeigt. Wir waren als Bezirksverband auch beim Mahl der Arbeit am Vorabend des 1. Mai vertreten, bei der die Stadt Frankfurt unter anderem die Mitglieder der Betriebs-und Personalräte sowie die beiden großen christlichen Kirchen, ihre Verbände und die Gewerkschaften zu Gast hatte. Ferner waren wir im Haus am Dom, anlässlich des Jubiläums 10 Jahre Katholische Akademie Rabanus-Maurus vertreten. Präsent waren wir auch beim Treffen der ACA hier in Frankfurt wegen der stattfindenden Sozialwahlen 2017, das unter dem Motto stand: Dreifach christlich, einfach menschlich, bei dem unter anderem auch Kolping und unsere evangelische Schwesterorganisation teilgenommen hat.

Beim diesjährigen hessischen Sozialforum waren wir wieder mit einem Info-Stand vertreten.Ein Schwerpunkt unserer politischen Arbeit ist das Tischparlament, das in diesem Jahr im Zeichen der Bundestagswahl im Haus Dom durchgeführt. Gastgeber war die Arbeitnehmerkirche unter der Leitung von Albert Seelbach.Die Arbeitnehmerkirche unterstützt auch die Arbeit der Betriebsseelsorge die von Bernhard Czernek durchgeführt wird. Auch die Mitarbeit in der Kirche der Arbeit und die Integrationsarbeit durch zahlreiche Info-und Themenabende ist in diesem Zusammenhang hervorzuheben. Weitere Veranstaltungen wie das jährliche Adventkonzert, Besinnungstage Erzählcafe usw. ergänzen die Arbeit der Arbeitnehmerkirche.Als Bezirksverband sind wir natürlich auch stolz auf unsere Arbeitskreise:Sonntagsschutz, Leitung Andreas Mengelkamp und Rainer Petrak, in diesem Zusammenhang möchte ich auf die juristischen Erfolge in diesem Jahr verweisen.Nachhaltigkeit, Leitung Josef May und Albert SeelbachInternationaler Arbeitskreis, Leitung Christian Vollbrecht

Ich möchte an dieser Stelle auch unserem Betriebsseelsorger, Bernhard Czernek für seine Arbeit innerhalb und außerhalb des Industriepark Höchst recht herzlich danken. Er hat viele Kontakte neu geknüpft insbesondere zu Betriebsräten, Gewerkschaften und Firmenleitungen, wobei dies nicht immer ganz einfach war. Deshalb ist es auch wichtig, dass nach seinen Ruhestand diese so wichtige Arbeit die er aufgebaut hat weitergeführt wird. Auch da muss es eine Lösung geben. Die Kirche muss in der Welt der Arbeit für die Menschen da sein.





Möbel-Braum und „Allianz“

Gemeinwohl. Transparenz. Respekt.

Möbel-Braum und „Allianz“-
Petrak im offenen Gespräch am Rand des Weinfestes


Bad Homburg, 30. Mai 2017. Nach Intervention der Allianz für den freien Sonntag hatte die Stadt Bad Homburg die Ladenöffnung am vergangenen Sonntag auf die Festmeile in der Innenstadt begrenzt. Die Taunus-Zeitung berichtete kritisch. Trotz Verbot hatte Möbelland Braum am Niederstedter Weg geöffnet. Unversehens ergab sich ein klärendes Gespräch.

Für das Stammhaus in der Kirdorfer Straße hatte Möbel Braum auf „Schau-Tag“ zurückgeschaltet. Allerdings nicht mit Wachpersonal, sondern regelwidrig begleitet durch die eigenen Beschäftigten. „Externe Sicherheitsleute achten nur darauf, dass keine Möbel hinausgetragen werden.“ Gegen Beschädigungen sei das Unternehmen so nicht gewappnet. So begründete es ein Angestellter gegenüber dem Besucher.

Und Braum’s neues aufstrebendes „Möbelland“ im Niederstedter Weg? „Ein ganzes Jahr lang habe ich alles darauf vorbereitet!“ sagt der Firmen-Inhaber Braum. Und das erste Signal der Stadt, dass er das in den Wind schreiben müsse, kam am Freitag.

Das Gespräch ergab sich zufällig. Rainer Petrak von der „Allianz für den freien Sonntag“, der am Freitag und Samstag in der Taunus-Zeitung gehörig sein Fett weg bekam, wollte es nun wissen. Sein Ausflug zum Weinfest führte ihn schnurstracks zum „Möbelland“. Dort liefen sich die beiden direkt in die Arme und ins Gespräch. Es war nicht zu übersehen, dass der Verkauf im vollen Gange war.


„Erlaubt“ wäre das ja eigentlich auch nach der Absprache mit den Kirchen gewesen. Aber die Stadt sah sich gezwungen, anders zu entscheiden. Im demokratischen Rechtsstaat hat solche Kungelei eben keinen Platz. Armer Möbel-Braum! Petrak: „Wenn wir das auch zur Anzeige bringen werden, Verständnis für ihn bringe ich sehr wohl auf: Wann wird endlich mal ein geschädigter Einzelhändler bei der Stadt Schadensersatz geltend machen! Ob eine Genehmigung zur Sonntagsöffnung legal ist oder illegal, darf nicht weiterhin „scheiß-egal“ sein! Diese vom Verfassungsschutz seinerzeit verfolgte Devise der Alt-68er darf doch nicht für das amtliche Handeln einer heutigen Stadtverwaltung zum Maßstab werden!“ Oder ob der Oberbürgermeister vielleicht sagen wolle, er habe das Recht nicht gekannt, das er bei der Freigabe des Sonntagsverkaufs zu befolgen hatte?

Braum stimmte „voll und ganz“ der Argumentation von Petrak zu, die dieser ihm auf der Linie der höchstrichterlichen Rechtsprechung mit Blick auf „Gemeinwohl“ und „Menschenwürde-nahe Grundrechte“ darlegte. Und Petrak klärte, dass der Einzelhandel für die „Allianz“ nicht „die Bösen“ seien. Natürlich sei es recht und billig, wenn ein Unternehmer sein wirtschaftliches Interesse verfolgt. Dass das nicht auf Kosten des Gemeinwohls gehe und weder zu Lasten von Beschäftigten noch von Kunden und zu keiner Verzerrung des Wettbewerbs führe, dafür gebe es Regeln, die den Rahmen abstecken. Und dass die in der Praxis eingehalten werden, darauf müsse die Stadt achten, statt selbst gegen die Regeln zu verstoßen.

Einig waren sich Braum und Petrak, dass sowohl bei der Gestaltung zukünftiger „verkaufsoffener Sonntage“ als auch bei der Aufarbeitung der problematischen Genehmigung für den vergangenen Sonntag Gemeinwohl, Transparenz und Respekt zu beachten seien.


Petrak hat sich beim Weinfest umgeschaut. Sein Fazit: „Für ein solches Fest eine rechtmäßige Freigabe der Sonntagsöffnung zu verfügen, wäre nun wirklich kein Kunststück gewesen. Warum nur kriegt die Stadt das aus eigener Kraft nicht hin?“ Da helfe es nicht, die zu beschimpfen und zu verleumden, die das Einhalten der Amtspflichten durch die Verantwortlichen einfordern.

Und Petrak wies darauf hin: Die Parteien wissen sehr wohl, warum sie auf den FDP-Zug nicht aufspringen, das Gesetz müsse geändert werden. Den letzten Verfechtern dieser „Idee“ hat am 17. Mai das Bundesverwaltungsgericht den Wind aus den Segeln genommen: Ein Landesgesetz mag vier Sonntagsöffnungen im Jahr ohne die Voraussetzung eines ausdrücklichen außerordentlichen "Anlasses" ermöglichen. Doch das ändere nichts: Auch dann müssen in jedem Einzelfall die verfassungsrechtlich gebotenen Merkmale eines gewichtigen „Sachgrunds“ gegeben sein! Ein Ausweg bestehe also nur darin, dass Stadtverwaltungen sich an geltendes Recht halten.





Hier ein interessantes Video vom Konzert: https://youtu.be/zgzw654NDh8


„Nachhaltig wirtschaften - gerecht teilen“

„Nachhaltig wirtschaften - gerecht teilen“

Bezirkstag des KAB-Bezirksverbandes  Rhein-Main befasste sich mit existenzieller Thematik

Wiesbaden/ Frankfurt. Beim Bezirkstag der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) , Bezirksverband Rhein-Main im  kath. Pfarrzentrum St. Andreas in Wiesbaden referierte Bruder Stefan Federbusch OFM, Leiter des Exerzitienhauses Hofheim. 

Der christliche Sozialverband bringt sich mit einem starken Programmangebot und mit Kampagnen für soziale Gerechtigkeit in Politik, Kirche und Gesellschaft ein und lädt zum Mitmachen ein

Begonnen hat der Bezirkstag am Morgen mit einem gemeinsamen Gottesdienst in der Wiesbadener  St. Andreas-Kirche, der vom Geistlichen Begleiter des Bezirksverbandes, Pfarrer Rainer Petrak sowie Diakon Heinz Detering, Präses der KAB Wiesbaden, gehalten wurde. In der politischen Spiritualität der KAB im Gottesdienst wurde der Mensch als Subjekt seiner Arbeit in weltweiter Dimension thematisiert.

Bezirksvorsitzender Georg Wilke (Frankfurt-Sossenheim) und Peter Riedle, Vorsitzender des gastgebenden Ortsvereines Wiesbaden konnten im vollbesetzten Saal des Pfarrzentrums zahlreiche Delegierte des christlichen Sozialverbandes KAB und Ehrengäste aus dem gesamten Rhein-Main-Gebiet begrüßen. 

Als Einstieg in die Thematik stellte KAB-Diözesansekretär Martin Mohr (Limburg) die aktuelle Kampagne des christlichen Sozialverbandes KAB und dessen Jahresthema „Gut wirtschaften“ vor, in dem es ganz zentral um Kapitalismuskritik geht, verbunden mit der zentralen Forderung der katholischen Sozialllehre, den Mensch zum Mittelpunkt des Wirtschaftens zu machen.  

Im Anschluss referierte Bruder Stefan Federbusch, Mitglied in der Kommission Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung der Deutschen Franziskanerprovinz, zum Thema „Nachhaltig wirtschaften – gerecht und solidarisch teilen“. Für Federbusch ist es von hoher Bedeutung, Alternativen zum Wachstum der Wirtschaft zu schaffen: „An die Stelle von Abschöpfungs-, Bereicherungs- und Ausgrenzungsmechanismen der kapitalistischen Wirtschaftsweise treten kooperative, partizipative, solidarische und ökologisch nachhaltige Ordnungsstrukturen“, so die wesentlichen Forderungen Bruder Stefans. Es schloss sich eine leidenschaftliche Diskussion der Anwesenden mit dem Referenten an, indem vor allem konkrete Umsetzungsschritte hin zu einer in diesem Sinne „guten Wirtschaft“ debattiert wurde.

Am Nachmittag berichtete der Bezirksvorsitzende Georg Wilke über die Arbeit des zurückliegenden Jahres und hob darin die starke Präsenz und Mitgestaltung der KAB auf Veranstaltungen wie dem hessischen Sozialforum, der Stopp Ceta&TTIP-Demonstration am 17.9. auf dem Frankfurter Opernplatz mit einem Aktionsstand der KAB, mit über 100 Demonstrant*innen der KAB und einer vielbeachteten Rede des KAB-Diözesanvorsitzenden Thomas Diekmann. “Ein Schwerpunkt unserer politischen Arbeit ist das Tischparlament, das in diesem Jahr aufgrund der Kommunalwahlen in Frankfurt-Griesheim im Februar durchgeführt wurde“, setzte Wilke seinen Bericht weiter fort. Themen des Tischparlamentes, bei dem die Kandidati*innen befragt wurden, seien unter anderem „Nachhaltigkeit“, „Bezahlbarer Wohnraum“, Energie“ und „Arm und Reich“ gewesen.

Die bezirklichen Arbeitskreisleiter*innen berichteten wir folgt: „Internationale Zusammenarbeit“ (Christian Vollbrecht/ Kronberg), über die Mitwirkung beim „KAB-Weltnotwerk“ (www.weltnotwerk.org ) und von Kontakten zur Partnerbewegung MTC Brasilien. Aus dem Arbeitskreis „Senioren“ berichtete Wilfried Seifried (Frankfurt). Der Arbeitskreis „Nachhaltigkeit“ (Josef May, Wiesbaden) befasste sich im vergangenen Jahr im Rahmen der Gesamtthematik „Nachhaltig leben&arbeiten“ mit dem Thema „Wasser“ und unserem persönlichen „Wasser-Fußabruck“ zum Umgang mit dieser natürlichen Ressource.

Anhand einer Präsentation stellte der KAB-Experte dar, wie sich in naher Zukunft Kriege aufgrund der fortschreitenden weltweiten Wasserknappheit entwickeln können.

Gerade auch die „Arbeitnehmerkirche“/ „Kettelerforum“ unterstützt die KAB-Betriebsseelsorge tatkräftig und prägt die verbandliche Arbeit durch zahlreiche Themenabenden, Besinnungstage und dem Adventskonzert. Hervorzuheben ist auch die Arbeit des Arbeitskreises „Sonntagsschutz“ (Pfr. Rainer Petrak/Zeilsheim), der initiieren konnte, dass eine „Allianz für den freien Sonntag Frankfurt Rhein-Main“ gegründet wurde, mit dem Erfolg, dass durch eingereichte Klagen zwei Verkaufsoffene Sonntage (Buchmesse und Musikmesse) verhindert werden konnten. Auch aus der Arbeit der KAB-Betriebsseelsorge (Bernhard Czernek/Höchst), der über eine gedeihliche Kooperation mit der Gewerkschaft IGBCE zum Thema „Industrie 4.0“ berichten konnte, kamen erbauliche Erkenntnisse sowie aus dem Förderverein der KAB, Diözesanverband Limburg (Manfred Wörner/ Frankfurt). Er konnte über die Ermöglichung von Familienfreizeiten für sozial Benachteiligte berichten.

Der inhaltsreiche und zukunftsorientierte Bezirkstag schloss mit Ehrungen mit dem Alexander-Stein-Ehrenbrief, für die besonderen Verdienste für Rainer Petrak (Sonntagsschutz), und für Robert Hippert (langjährige kompetente Arbeit als Bezirkssekretär)sowie mit dem KAB-Bronzekreuz für besonderes Engagement für Marion Novatius, Peter-Joachim Riedle und Josef May.

Hier noch eine kleine Diashow zum Bezirkstag.

Durchgeführte Aktion seit dem letzten Bezirkstag findet Ihr hier.

 

 


Ohne Sonntag gibt´s nur noch Werktage

Ohne Sonntag gibt´s nur noch Werktage

Gründungsfest der "Allianz für den freien Sonntag Frankfurt Rhein Main" 
am 12. Juni 2016 - herzliche Einladung!


Der freie Sonntag ist ein Geschenk des Himmels, nicht nur für Christen, sondern für alle Menschen, die eine gemeinsame Pause vom Alltag brauchen: Um für den freien Sonntag in Politik und Gesellschaft zu kämpfen, hat sich im Rhein-Main-Gebiet eine Regionale Allianz für den freien Sonntag gegründet.
Initiiert wurde sie von Kirchen und Gewerkschaften zum Schutz des freien Sonntags.
Zum Gründungsfest laden die Veranstalter am Sonntag, 12. Juni 2016, um 11 Uhr in die Matthäuskirche, Friedrich-Ebert-Anlage 33, 60327 Frankfurt ein.

Im Anschluss an einen ökumenischen Gottesdienst gibt es einen Imbiss und Getränke, gute Ideen für freie Sonntage, fetziges Kabarett und eine Luftballon-Aktion – damit es nicht auf einmal nur noch Werktage gibt. Zu den Unterzeichnern der Gründungserklärung für den freien Sonntag gehören die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Frankfurt am Main, die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) Bezirksverband Rhein-Main, die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, Bezirk Frankfurt, das Evangelische Stadtdekanat Frankfurt, die Stadtversammlung der Frankfurter Katholiken, die Katholische Betriebsseelsorge Frankfurt-Höchst und Kolping Bezirk Main-Taunus. 


Filmwoche im Neuen Theater in Frankfurt-Höchst

Einladung zur Filmwoche im Neuen Theater in Frankfurt-Höchst.

Im Zeitraum von 17.3. - 23.03.2016 findet im Neuen Theater in Frankfurt-Höchst eine hoch interessante Filmwoche statt. Den Spielplan sowie weitere Details zu den einzelnen Filmen erhalten Sie im anhängenden Flyer.

Wir wünschen gute Unterhaltung.


Tischparlament

Die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB)
und die Arbeitnehmerkirche Ketteler-Forum
- in Zusammenarbeit mit der Kath. Akademie Rabanus Maurus Frankfurt a.M.-
laden ein zum „Tischparlament zur Kommunalwahl 2016“

am Mittwoch, 17. Febr.2016
Beginn:18.30 Uhr im Josefshaus
Gemeindezentrum Mariä Himmelfahrt in Frankfurt-Griesheim, Auf der Beun

Weitere Infos entnehmen Sie bitte dem anhängenden Flyer!


Auszeichnung für Pfarrer Albert Seelbach

Frankfurter Bürgerpreis an Pfarrer Albert Seelbach
für sein Lebenswerk

Eine Auszeichnung für sein Lebenswerk war die Verleihung des Frankfurter Bürgerpreis an Pfarrer Albert Seelbach, der die meiste Zeit seines nunmehr 76jährigen Lebens in seiner Heimatstadt Frankfurt am Main gelebt und gearbeitet hat. Mit diesem Preis, der nun schon im 7. Jahr verliehen wurde, würdigen die Stadt Frankfurt am Main und die Stiftung der Frankfurter Sparkasse ehrenamtlich Tätige. In diesem Jahr wurden unter dem Motto "Vielfalt fördern - Gemeinschaft leben!" Menschen ausgezeichnet, die mit ihrem Engagement Teilhabe, Toleranz und Akzeptanz fördern, den Gemein-schaftssinn stärken und das Miteinander aller Bürgerinnen und Bürger verbessern - wie in der Ausschreibung verdeutlicht wurde. So war auch für Stadtkämmerer Uwe Becker bedeutend, dass alle ausgezeichneten Einzelpersönlichkeiten und Initiativen sich für Menschen, Nachbarn oder Fremde, hier in Frankfurt einsetzen und so durch ihre Herzenswärme dazu beitragen, dass Frankfurt als eine liebenswerte Stadt erlebt wird. Das Engagement aller Ausgezeichneten wurde einzeln gewürdigt. Zur Würdigung des Lebenswerks von Pfarrer Albert Seelbach führte Herbert Hans Grüntker, stellvertretender Vorsitzender des Vorstands der Stiftung der Frankfurter Sparkasse, u.a. aus, dass sich der Ausgezeichnete seit mehr als 46 Jahren in seinem Lebensumfeld, das durch berufliche Veränderungen mehrfach wechselte, immer wieder der Aufgabe gestellt hat, den Kontakt zwischen Deutschen und Migranten zu fördern, die Bildung und Ausbildung von Migranten zu verbessern und sie vor Diskriminierungen und Anfeindungen zu schützen. So erstellte er im Jahr 1968 eine Tonbildserie "Zusammen arbeiten - zusammen leben" über Gastarbeiter in Deutschland und leitete ein Seminar der Frankfurter Stadtkirche über Gastarbeiter. 2 Jahre später gründete er während seines Theologiestudiums den Internationalen Klub in Frankfurt-Sachsenhausen mit Bürgern aus Italien, Kroatien, Portugal, der Türkei und Brasilien, der zum Ziel hatte, die ausländischen Arbeitnehmer in ihren Deutschkenntnissen zu fördern, den Kontakt untereinander und die Integration in die deutsche Gesellschaft zu ermöglichen.Zusammen mit dem evangelischen Pfarrer Detlef Lüderwald und anderen startete er die "Woche des ausländischen Mitbürgers", aus der später die bundesweiten interkulturellen Wochen wurden. Als er 1995 Pfarrer der Pfarrei St. Michael in Frankfurt-Sossenheim wurde, bildete er einen internationalen Arbeitskreis, der zum Ziel hatte, mit Italienern, Eritreern, Vietnamesen und Kroaten gemeinsam Gottesdienst zu feiern. Im Jahr 2001 war die Zeit dann reif für mehrere interreligiöse Veranstaltungen: u.a. ein Friedensgebet, eine Kirchenführung für Muslime und Gespräche zum Thema "ISLAM - nah und fremd zugleich". Aus seiner Zeit als Ruheständler seit 2005 wurden in diesem Zusammenhang besonders hervorgehoben die auf seine Initiative hin durchgeführten Adventskonzerte der Kulturen in der Kirche Mariä Himmelfahrt (Frankfurt-Griesheim). Dort leitet er seit mehr als 5 Jahren ehrenamtlich das Projekt Arbeitnehmerkirche, in dem die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) und die Pfarrei Mariä Himmelfahrt zusammenwirken. In seiner Zeit als Diözesanpräses der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) im Bistum Limburg von 2005 bis 2011 hat er mit dem Verband mit Herzblut um gerechtem Lohn und den Erhalt des Sonntagsschutzes gekämpft. Neben den vielfältigen, über seinen Dienstauftrag als Pfarrer hinausgehendem Aktivitäten wurde Albert Seelbach auch als ein Mensch gewürdigt, der sich stets mit hohem persönlichen Engagement für den interkulturellen Zusammenhalt der Frankfurter Stadtgesellschaft einsetze, dabei viele Kontakte knüpfe und sich von der Überzeugung, dass Frankfurt für alle Menschen ungeachtet ihrer kulturellen Herkunft ein Zuhause sein kann, auch durch gegenteilige Erfahrungen nicht abbringen lasse. Aus seiner Sicht dürfen Herkunft, Nationalität oder Religionszugehörigkeit keine Unterschiede in der Stadtgesellschaft begründen. Sein Wirken verstehe er als Pflichtprogramm für die Mitmenschen, in dem Solidarität und soziale Gerechtigkeit im Vordergrund stehen. Besonders beachtlich sei, dass er als katholischer Priester unter dieser Perspektive gezielt den Kontakt nicht nur zu evangelischen Christen, sondern auch zu Muslimen suche. Mit engagierter Hartnäckigkeit gehe er Probleme an und engagiere sich persönlich für eine bessere Zukunft von Menschen, die benachteiligt sind oder ungerecht behandelt werden.

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Berichtet von: Andreas Mengelkamp, Vorsitzender der KAB Unterliederbach und Mitglied im Team Arbeitnehmerkirche; Frankfurt, 23.6.2014


KAB kritisiert geplante Zusatzbeiträge

Ein sehr interessanter Text zu geplanten Zusatzbeiträge der Krankenversicherung.

Artikel ist aus dem Höchster Kreisblatt vom 28.10.2015