KAB Oberselters

Der Vorsitzende ist Hubert Seck.

Zu erreichen unter 06483/80184 oder per 
Mail oberselters@kablimburg.de

 

Gründung

Aus der seit 1956 in Oberselters bestehenden CAJ wurden Anfang der 80er Jahre einige ältere CAJ-Mitglieder auch Mitglied in der KAB. Diese KAB Mitglieder unterstützen die CAJ-ler bei ihrer Jugendarbeit in Oberselters. Zahlreiche gemeinsame Veranstaltungen vom Besuch der 1. Mai-Kundgebungen des DGB, der Teilnahme an einem Protestmarsch gegen die Apartheid in Südafrika bis hin zu Kinderbelustigungen bei Veranstaltungen der Kirchengemeinde wurden durchgeführt. Die KAB-Mitglieder trafen sich ab 1983 in 14-tägigem Abstand und beschäftigten sich mit der Situation der Arbeitnehmer in Arbeitswelt, Kirche und Gesellschaft. Zur Optimierung der Arbeits- und Wirkungsmöglichkeiten wurde am 05.11.1983 ein KAB-Ortsverein gegründet.

Geschichte

Themen der ersten öffentlichen Informationsveranstaltungen 1984 waren :„Arbeitszeitverkürzung/35 Stunden-Woche“, „Mut zur Familie“, „Rationalisierung und soziale Sicherheit“ sowie „Fastenzeit - Regulierung des Gewichts oder Umkehr?“. 1984 schlug auch die Geburtsstunde der bis heute wiederkehrenden geselligen Veranstaltungen: Heringsessen am Aschermittwoch, Zwiebelkuchenfest, Jahresausflug und Winterwanderung. Die KAB bot in den folgenden Jahren immer wieder Bastelkurse an, die sich über die Oberselterser-Grenzen hinaus großer Beliebtheit erfreuten und den neuen Ortsverein in die Dorfgemeinschaft fest einbanden. Die KAB führte bis zur Einführung der „Blauen Tonne“ in Oberselters regelmäßig Altpapiersammlungen durch und startete die Aktion „Nikolaus auf Abruf“, deren Erlös dem Weltnotwerk der KAB zufloss. 1985 forderte die KAB-Oberselters auf dem Bezirkstag in Hintermeilingen die Verschärfung der Lebensmittelkontrollen und wehrte sich gegen die Änderung des Betriebsverfassungsgesetzes. 1986 qualifizierten sich einige Mitglieder auf dem Sozialen Seminar der KAB weiter. Auf dem Bezirkstag in Ellar lagen fünf Anträge aus Oberselters vor, vor allem aus dem Bereich der Sozialversicherungen aber auch für Schadensersatz nach Tschernobyl. 1987 stand u.a das Betriebsverfassungsgesetz auf dem Vortragsprogramm, sowie am 6.9. die Teilnahme an der Kettelerwallfahrt zur Liebfrauenheide bei Offenbach. 1988 beteiligte sich die KAB mit einem Fottowettbewerb zum Thema „Zeit“ an der Aktion „Sonntag muß Sonntag bleiben“. Am 24.09.1989 fand erstmals ein KAB-Bezirkstag in Oberselters statt, bei dem der Hessische Sozialminister Karl Heinz Trageser bei der öffentlichen Kundgebung sprach. Im November stand das Thema Asyl auf dem Programm. 1990 wurde eine Seminarreihe über die Weltreligionen durchgeführt. 1991 sprach Dieter Klug über das biblische Thema „Sie kamen aus der Wüste“. Das Familienwochende in Günne hatte das Thema „Die Bibel - Lebenshilfe für den Alltag“ Am 29.November 1993 wurde mit einem Festgottesdienst das 10-jährige Jubiläum gefeiert. Der Verein hatte 30 Mitglieder.

Der Verein heute

 

1999 erhält der Verein mit Andreas Schmitter erstmals einen 2. Vorsitzenden, dessen Schwerpunkt die Arbeit mit jungen Familien bildet. Der Bezirkstag 2001 wird am 27.Oktober in Oberselters begangen. Von der KAB wird u.a. gefordert, das Kindergeld zu erhöhen und die Gleichstellung der Familien und Alleinerziehenden umzusetzen. Regelmäßig bietet die KAB für alle Bürger Informationsveranstaltungen zu den unterschiedlichsten Themen aus Kirche, Gesellschaft und Arbeitswelt an. So standen in den letzten Jahren folgende Themen an: „Kirche von heute- auch Kirche von morgen ?“, „Sicheres Wohnen“, „Europa sozial gestalten“,„Reisebericht Island“, „Für eine Zukunft in Solidarität und Gerechtigkeit“, „Von der Arbeitsgesellschaft zur Tätigkeitsgesellschaft“, „Betreuungsgesetz und Patientenverfügung“, „Höhlen in Frankreich“, „Die Neuerungen im Erziehungsurlaubsgesetz“, „Kindern Grenzen setzen“, „Plastik der klassischen Moderne als Anregung für den Glauben“.Regelmäßig finden Monatstreffen statt. Die traditionellen geselligen Veranstaltungen werden fortgeführt: Heringsessen, Zwiebelkuchenfest, Jahresausflug und Winterwanderung. Zahlreiche Mitglieder engagieren sich in der Kommunalpolitik in den verschiedensten Parteien und sind Mitglieder in kirchlichen Gremien. Die KAB wirkt mit bei pfarrlichen und gemeindlichen Veranstaltungen vom Kindergartenfest bis zum Weihnachtsmarkt. Auch betreibt die KAB einen Altkleidercontainer. 2003 hat der Verein 40 Mitglieder.

 

 

Vorsitzendevonbis
Hubert Seck19831985
Gerhard Schwarz19851987
Hubert Seck1987

   

Präsidesvonbis
Pfarrer Paul Klein19831989
Pfarrer Hermann Schwickert19891996
Pfarrer Albert Dexelmann1996 2003
Pater Johannes Alilovic20032013

 

 

 


ÜBER SIEBEN BRÜCKEN MUSST DU GEHEN

Unter dem Thema "ÜBER SIEBEN BRÜCKEN MUSST DU GEHEN" hatte die Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB) der Diözese Limburg Anfang November ins Exerzitienhaus der Franziskaner nach Hofheim eingeladen.

Unter der Leitung von Bruder Stefan Federbusch beschäftigten sich dich Teilnehmer im vom Papst Franziskus ausgerufenen "Heiligem Jahr der Barmherzigkeit" mit den sieben leiblichen und geistlichen Werke der Barmherzigkeit.
Die Teilnehmer analysierten zunächst, wo in unserer immer egoistischer werdenden Welt noch Werke der Barmherzigkeit gelebt werden. Barmherzige Werke wie z.B. "Hungernde speisen, Fremde beherbergen, Kranke besuchen, Unwissende lehren, Trauernde trösten oder Lästige ertragen" haben heute in den Gesellschaften der ganzen Welt nicht unbedingt Hochkonjunktur. Gemeinsam erarbeiteten die Teilnehmer Möglichkeiten, wie im eigenen Leben Werke der Barmherzigkeit konkret umgesetzt werden können.
Mit einem festlichen Gottesdienst in der Franziskanerkirche endeten die Besinnungstage. Zu den Besinnungstage 2017 mit dem Thema "Luther" haben schon zahlreiche Teilnehmer ihre Beteiligung angekündigt.

Beigefügtes Bild mit Seminarleiter Bruder Stefan Federbusch (2. von Links in der 1. Reihe) zeigt die gutgelaunten Teilnehmer am Ende des Seminars.


Brillensammlungaktion

Insgesamt 751 Brillen und 8 Hörgeräte konnte die Kath. Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) St. Antonius Oberselters aus ihrer Brillensammlung in der Pfarrgemeinde Peter und Paul der Aktion „Brillen Weltweit“ in Koblenz übergeben. In der dortigen Werkstatt – ein Integrationsprojekt in Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit - wird das Sammelgut durch auf dem Arbeitsmarkt schwer unterzubringende Mitarbeiter zunächst sortiert und gereinigt. Nichtverwertbare Brillen dienen der Ersatzteilgewinnung und helfen somit beschädigte Brillen wieder zu reparieren. Danach werden die Brillen mit elektronischen Geräten vermessen, in der EDV katalogisiert, abrufbereit eingelagert und dann weltweit bedarfsgerecht verschickt. Durch eine Spende in Höhe von 200.-€ von den KAB-Mitgliedern kann das Deutsche Katholische Blindenwerk Grauen-Star-Operationen in der Dritten Welt durchführen, da diese, bei uns leicht zu behandelnde Erkrankung, in vielen Länder zu der Erblindung der Menschen führt. Mitbürger, welche die Arbeit des Kath. Blindenwerk finanziell unterstützen möchten, können das auf das Spendenkonto: IBAN: DE42 3606 0295 0000 0014 14, BIC: GENODED1BBE  tun. Die KAB- Oberselters bedankt sich bei allen Mitbürgern für die gute Unterstützung und plant im Jahr 2018 eine erneute Sammelaktion durchzuführen.

 

Beigefügtes Bild zeigt den KAB-Vorsitzenden Hubert Seck bei der Übergabe der Kisten mit den 751 Brillen an den Werkstattleiter Rolf Lohaus von "Brillen Weltweit" in Koblenz